Berliner Radsportler machen Rast in Prenzlau
Anfang August erreichte uns per E-Mail die Anfrage von Oberbrandmeister Michael Klaasen, in der er sich erkundigte, ob
eine Übernachtung in unserer Wache möglich sei. Der 44-jährige Berufsfeuerwehrmann von der Berliner Wache "Spandau-Süd" plane
mit seinen Kollegen eine Radtour nach Usedom und Prenzlau sei als Etappenziel auserkoren, hieß es weiter.
Selbstverständlich schlugen wir diesen Wunsch nicht ab, denn Feuerwehrmänner und -frauen halten auch über Stadt- und Ländergrenzen hinweg
kameradschaftlich zusammen.
Am Abend des 06. Oktober war es dann soweit: Michael Klaasen und sein Kollege Hauptbrandmeister Dietmar Klausewitz erreichten
auf ihren Drahteseln das Prenzlauer Feuerwehrdepot. Trotz des kühlen Wetters und des relativ starken Windes haben sie die 110 Kilometer lange Etappe
ohne Zwischenfälle überstanden. Lediglich die Beschilderung des Fernradweges Berlin-Usedom sei an vielen Stellen verbesserungswürdig,
merkt Michael Klaasen an.
Empfangen wurden sie von Ortswehrführer Fred Braul, dem Vorsitzenden des Kameradschaftsvereins der FF Prenzlau Horst Hartwich,
sowie von "Chefkoch" Stefan Koch, der sich um das leibliche Wohl unserer Gäste kümmerte.
Nachdem der Hunger gestillt war, wurde bei einem Gerätehausrundgang über die Technik gefachsimpelt und so manche Erfahrung ausgetauscht. Auch die Prenzlauer Zeitung war im Vorfeld informiert worden und interviewte die Sportler. Der Artikel ist in der Ausgabe vom 08. Oktober nachzulesen.
Am kommenden Morgen setzten die beiden Kollegen ihre Fahrt nach Usedom fort und verrieten, dass im kommenden Jahr eine noch viel strapaziösere Unternehmung geplant sei: eine Alpenüberquerung per Fahrrad.
